campus inter|national - Die Konzertreihe im Mediencampus Villa Ida


 

 

02. Juni 2018, campus inter|national #150, Blüthner Classics

 

 

 

Mei Yi Foo (MY) - p

 

 

Werke von Unsuk Chin, Igor Strawinski, George Gershwin

 

 

 

 

16. Juni 2018, campus inter|national #151, Jazz

 

 

Bojan Z (FRA) - keys

Julien Lourau (FRA) - ts

 

 

Sie begegnen einander nicht nur mit höchstem Respekt, sondern auch mit einer unbändigen Lust aufs gemeinsame Musizieren: Bojan Z(ulfikarpasic) aus Serbien, der seit Jahren in Frankreich lebt, und der französische Saxofonist Julien Lourau. Das Zusammenspiel der beiden funktioniert wie eine Sammlung von Geschichten, die sich auf höherer Ebene verdichten. Lourau und Zulfikarpasic haben sich über die Jahre des Zusammenspiels eine Detailschärfe angeeignet, in deren lustvoller Logik sich Improvisation und Komposition aufheben. Für keinen der beiden Musiker ist die Duo-Situation neu. So müssen sie sich weder Kreativität noch besondere Konzepte verordnen, sondern können darauf vertrauen, aus ihrem doppelten Selbst ein gemeinsames Drittes entstehen zu lassen. Der Saxofonist und der Pianist treffen sich genau an dem Punkt, auf den sie in ihren jeweils eigenen Projekten hingesteuert haben.

 

 

 

 

 

18. August 2018, campus inter|national #152, Blüthner Classic

 

Iddo Bar-Shai (ISR)

 

Werke von Couperin,  Chopin, Haydn

 

 

 

 

08.  September 2018, campus inter|national #153, Jazz

 

Moutin Factory (FRA)

 

Francois Moutin - b

Louis Moutin - dr

Manu Codja - e-gt

Jean-Michel Pilc - p

Cristophe Monniot - saxes

 

Kurz vor einer dreiwöchigen USA-Tournee nehmen sich Francois und Louis Moutin mit ihrer Factory die Zeit für einen Abstecher nach Leipzig.

 

Zwillingsbande, zudem an einem 24. Dezember geboren: Louis Moutin sagt, dass sie bereits im Mutterleib gemeinsam musizierten. Er hätte mit den Fingern geschnippt, Francois Melodien gebrummt. Francois Moutin ergänzt, dass sie seither nie aufgehört hätten, gemeinsam zu musizieren. Nicht, während sie studierten – Ingenieurwesen der eine, Physik der andere, sogar bis zur Promotion, nicht, als sie der Atlantik zehn Jahre lang trennte, weil Francois Moutin in den USA lebte und arbeitete. Im Laufe der Jahre ist so eine der wohl dichtesten und aufregendsten Rhythmusgruppen nicht nur des französischen Jazz entstanden. „Die beiden sind zusammen so gut“, schrieb ein amerikanischer Kritiker, „dass sie eigentlich niemand anderen mehr brauchen.“ Energiegeladen und mitreißend ist ihre Musik, trägt sowohl die amerikanische als auch die europäische Tradition des Jazz in sich und geht gleichzeitig über sie hinaus: Mit ihrer kompromisslos aufs Gegenwärtige drängenden Aussage, mit kompositorischem Tiefgang wie instrumentalischer Virtuosität, bei denen ihnen die Mitglieder der Factory in nichts nachstehen, die ebenso wie die Moutin-Zwillinge allesamt mit dem Prix Django Reinhardt ausgezeichnet wurden: Manu Codja, der gemeinsam mit Pierre Durand der wichtigste Gitarrist der zeitgenössischen französischen Szene ist, Jean-Michel Pilc, der während seiner USA-Zeit der Pianist Harry Belafontes war, Christophe Monniot, den sie wegen seiner oftmals überraschenden, unorthodoxen Einfälle in Frankreich „den verrückten Monniot“ nennen – eine mit Fug und Recht als All-Star-Ensemble zu bezeichnende Band.

 

 

29. September 2018, campus inter|national #154, Blüthner Classic

 

Einav Yarden (ISR) - p

 

Werke von Haydn, Beethoven (monscheinsonate), Bartok (Burlesken), Schumann (C-Dur Fantasie)

 

 

 

27. Oktober 2018, campus inter|national #155, Jazz

 

Ronny Graupes SPOOM

 

 

 

 

Ronny Graupe – e-gt

 

Jonas Westergaard – b

 

Christian Lillinger – dr

 

 

 

SPOOM begann 2004 zunächst als Trio, das sich mit den Standards des Jazz beschäftigte, doch stellten Ronny Graupe, Jonas Westergaard und Christian Lillinger schon bald eigene Kompositionen – vor allem aus der Feder Ronny Graupes – in den Mittelpunkt ihrer musikalischen Arbeit. Ronny Graupes Kompositionen orientieren sich eher an klassischen Kompositionstechniken und –stilen, aus denen ein konzeptionell-kompositorischer Spannungsbogen entsteht, der über das gesamte jeweilige Stück trägt, und in denen die Improvisationen gleichberechtigt der Notation zugeordnet ist. Mit Jonas Westergaard und Christian Lillinger (mit dem er bereits seit Hyperactive Kid zusammenarbeitet) hat Ronny Graupe Weggefährten gefunden, die genau dieses Konzept mittragen und gleichzeitig die Komplexität der Kompositionen aufbrechen, ohne diese zu zerstören. Daraus entsteht eine höchst vergnügliche, den Gedanken und Empfindungen Flügel verleihende, energetische Musik, in der das musikalische Vermögen der drei Musiker auf das Wunderbarste aufgehoben ist und sich zu einer Wirkung entfaltet, der man sich als Zuhörer nicht entziehen kann … ein herausragendes Trio der lebendigen Berliner Szene!

 

 

 

 

 

24. November 2018, campus inter|national #156, Blüthner Classic

 

Adela Liculescu (ROM) - p

 

Werke von Beethoven (Apassionata), Granados (Goyescas), Brahms, Schubert, Strawinski (Petruschka)

 

 

 

15. Dezember 2018, campus inter|national #157, Jazz

 

Angelika Niescier (DEU) - as

Simone Zanchini (ITA) - acc

Stefano Senni (ITA) - b

 

Echo Jazz, Preis der deutschen Schallplattenkritik, Albert-Mangelsdorff-Preis: Sie zählt zu den hochdekorierten Musikerinnen des zeitgenössischen Jazz in Deutschland – Angelika Niescier. Vor allem ihre Band sublim und die NYC Five, mit denen sie wohl alle großen Festivals spielte, standen im Mittelpunkt der öffentlichen Wahrnehmung. Völlig zu Unrecht wurde hingegen ihr 2012 im Rahmen eines Kompositionsauftrages in Südtirol entstandenes italienisches Trio bislang etwas weniger beachtet. Stimmungsvolle Balladen, zupackende up-tempo-Nummern, strukturierte Freiheit in der Improvisation, imaginierte Folklore und die offene Philosophie des Trane’schen Saxofonspiels verbinden sich in der Musik des Trios zu einer lebendigen, mitreißenden Mischung, in der Anleihen bei der (Straßen)-Musik Gianni Coccias ebenso selbstverständlich und gleichberechtigt vertreten sind wie die Harmolodics Ornette Colemans oder klassische Komposition …